15. Juli 2026
„Bereits seit vielen Jahren bieten wir in unseren Organkrebszentren eine exzellente onkologische Versorgung. Mit der Gründung des Agaplesion Onkologischen Zentrums Frankfurt im Jahr 2024 untermauerten wir unseren Anspruch, Patientinnen und Patienten eine Krebsbehandlung aus einem Guss anzubieten. Mit der DKG-Zertifizierung unseres Onkologischen Zentrums an beiden Standorten haben wir nun einen besonderen Meilenstein erreicht“, erklären Michael Keller und Michelle Berg, Geschäftsführung der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken.
Das Agaplesion Onkologische Zentrum Frankfurt umfasst zwölf durch die DKG zertifizierte Organkrebszentren. Neben dem Brustzentrum, dem gynäkologischen Krebszentrum, dem Lungenkrebszentrum, dem Uroonkologischen Zentrum (Prostata-, Nieren-, Penis- und Harnblasenkrebs) und dem Viszeralonkologischen Zentrum (Darm-, Pankreaskrebs) am Standort Agaplesion Markus Krankenhaus gehören dazu das Darmkrebszentrum, das Kopf-Hals-Tumorzentrum und das Zentrum für Hämatologische Neoplasien am Standort Agaplesion Bethanien Krankenhaus. Außerdem befindet sich die Zertifizierung des Magenkrebszentrums am Agaplesion Markus Krankenhaus in Vorbereitung.
„Die Zertifizierung ist eine herausragende Teamleistung und das Ergebnis unseres täglichen Einsatzes für unsere Patientinnen und Patienten“, sagen Dr. med. Silvan Becker und Prof. Dr. med. Oliver Waidmann, Leiter des Agaplesion Onkologischen Zentrums Frankfurt. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass das Peniskarzinomzentrum als Teil des Uroonkologischen Zentrums das einzige zertifizierte Zentrum in Hessen ist, nur 14 solcher Zentren gibt es bundesweit.
2024 wurde das Agaplesion Onkologische Zentrum Frankfurt am Standort Agaplesion Markus Krankenhaus erstmals als Onkologisches Zentrum nach den Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Im Jahr 2025 folgte die erfolgreiche Zertifizierung nach den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Mit der nun erreichten standortübergreifenden Zertifizierung wird die enge Zusammenarbeit beider Standorte und die hohe Qualität der onkologischen Versorgung eindrucksvoll bestätigt.
Patientinnen und Patienten werden im Agaplesion Onkologischen Zentrum Frankfurt über die Grenzen einzelner Fachabteilungen hinweg sowohl medizinisch und pflegerisch als auch durch ergänzende Dienste wie Psychoonkologie, Sozialdienst oder Ernährungsberatung betreut. Der Übergang zwischen dem Krankenhausaufenthalt und der weiteren Behandlung bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ist nahtlos, da sie in den gesamten Behandlungsprozess eingebunden sind.
Die AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN mit ihren beiden Krankenhäusern AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS und AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS bieten höchste medizinische und pflegerische Kompetenz auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand. Als evangelische Krankenhäuser mit langer Tradition wird großer Wert auf eine liebevolle und persönliche Versorgung und Pflege der Patient:innen gelegt. Die beiden Kliniken verfügen über insgesamt 872 Betten und 70 teilstationäre Plätze. Im Jahr 2025 wurden dort mehr als 31.200 Patient:innen stationär, über 11.900 Patient:innen vor-, teil- oder nachstationär behandelt, rund 11.100 ambulante Notfälle versorgt sowie circa 3.100 ambulante Operationen vorgenommen.
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken. Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie sowie 14 Pflegeschulen. AGAPLESION bietet vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Zudem bietet AGAPLESION als praktischer Träger überall Ausbildungen als Pflegefachperson und an einigen Standorten auch das Duale Pflegestudium an. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.
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